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Michi benutzt das „Horn“ des Ambosses, um das Werkstück in Form zu biegen.

In der Metallwerkstatt der HFBK zeigte Nick einige Grundtechniken des Schmiedens.

Beim Schmieden wird Stahl an bestimmten Stellen erhitzt und dadurch temporär formbar gemacht. Mit dem Hammer und anderen Werkzeugen wird das Werkstück auf dem Amboss in die gewünschte Form gebracht. Erhitzt wird der Stahl in der sogenannten Esse, die heutzutage mit Kohle oder Gas befeuert wird. Die benötigte Temperatur zur Bearbeitung von Stahl liegt zwischen 700°C und 1250°C. Schmieden ist laut, heiß und anstrengend. Es braucht einige Zeit, bis man zu zufriedenstellenden Ergebnissen kommt und ist daher nichts für Ungeduldige.

Wir haben eine Kette geschmiedet, an der jeder im Kurs mitgeholfen hat. Hierbei wurden einzelne Stahlstäbe in oval-förmige Kettenglieder geschmiedet und miteinander verbunden.

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Nick beim erhitzen des Werkstückes

Anna

Anna bearbeitet ein Kettenglied an der Kante des Ambosses. Im Hintergrund ist die „Esse“, das Schmiedefeuer, zu sehen.

schroten

Nick zeigt die Schmiedetechnik „Schroten“, bei der Stahl getrennt werden kann. Svenja, Julius und Maren helfen dabei.

Kette

Drei Kettenglieder vereint